Holbein und die Renaissance im Norden

Die Zeit der Renaissance ist eine Zeit des Umbruchs in der Kunst – neue Themen, Techniken und verschiedene Stile werden erprobt. Nördlich der Alpen nimmt die Reichs- und Handelsstadt Augsburg dabei eine Schlüsselrolle ein. Bilderfindungen und Stilformen aus Italien wie auch aus den Niederlanden fließen hier um 1500 zusammen und treffen auf lokale Traditionen, sodass etwas ganz Neues entsteht – die Renaissance im Norden. Als deren Protagonisten gelten die Augsburger Künstler Hans Holbein d. Ä. und Hans Burgkmair. Sie finden jeweils ganz eigene Ausdrucksformen in der Malerei: während Holbein d. Ä. stärker von nordalpinen Bildtraditionen geprägt ist, richtet Burgkmair den Blick nach Italien. Im Schaffen Hans Holbeins d. J. gehen diese beiden Stiloptionen schließlich eine meisterhafte Synthese ein und werden zum Erfolgskonzept der nordalpinen Renaissancemalerei, die im 16. Jahrhundert in ganz Europa Einzug hält.

Sehen Sie hier die Meisterwerke der Renaissance im Norden aus der Sammlung des Städel Museums.

33 Werke
Erstellt von
Städel Museum
14.09.2023

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