Skizzenbücher

Seit Jahrhunderten gehört das Zeichnen und Schreiben auf blanke, gefalzte und geheftete Blätter Papier zur künstlerischen Praxis. Flüchtige, spontan festgehaltene Skizzen sowie fein ausgearbeitete Studien, aber auch schriftliche Notizen halten dort Gesehenes, Erlebtes und Erdachtes fest. Hier kann der Künstler ganz frei sein, Ideen formulieren, Kompositionen entwerfen, Erinnerungen festhalten oder experimentieren.
Die Graphische Sammlung des Städel Museums verwahrt einen einmaligen Bestand von rund 120 solcher bezeichneter Hefte und Bücher. Die meisten stammen von deutschen Künstlern des 19. Jahrhunderts, von Carstens bis Wilhelm Busch. Im Rahmen der Initiative „Kunst auf Lager“ von der Hermann Reemtsma Stiftung und der Ernst von Siemens Stiftung großzügig gefördert wurden sie seit 2018 restauriert, nachhaltig konserviert und digitalisiert.

122 Werke
Erstellt von
Städel Museum
14.4.2021

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