Skizzenbuch, Johann Erdmann Gottlieb Prestel
Johann Erdmann Gottlieb Prestel
Skizzenbuch
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Johann Erdmann Gottlieb Prestel

Skizzenbuch, 1822 – 1823 ?


Buchblock mit Einband
241 x 340 x 16 mm
Buchblock ohne Einband
236 x 331 x 5 mm
Material und Technik
Bleistift, Feder in Braun und Dunkelgrau, Pinsel in Dunkelgrau auf Velinpapier, in Halblederband mit Lederecken, Einbanddeckel bezogen mit Marmorpapier
Inventarnummer
SG 3078
Objektnummer
SG 3078 Z
Erwerbung
Erworben 1954 aus dem Nachlass des Künstlers
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Johann Erdmann Gottlieb Prestel, der sich in den 1830er Jahren einen Ruf als Soldaten-, Pferde- und Jagdmaler erwarb, nutzte dieses Skizzenbuch offenbar zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn. Den vereinzelten Datierungen zufolge entstanden die Zeichnungen zwischen 1821 und 1823, teils in und bei München, wo Prestel seine Studien fortsetzte, teils in Tirol. Die ersten Seiten füllen vor allem Pferdestudien, die Prestel offenbar bei einem militärischen Gestüt zeichnete und genau beobachtet, aber noch etwas steif und mit häufigem Einsatz des Radiergummis ausführte (vgl. die im Lageprotokoll erwähnten ‚Radierkrümel‘ zwischen den Seiten). Einzelne Zeichnungen mag er dabei für spätere Weiterverwendung ausgelöst haben. In der zweiten Buchhälfte, während der Wanderung durch Tirol, weichen die Darstellungen von Pferden und Reitern Landschaftsansichten und Figurenstudien, insbesondere von Männern in Tiroler Tracht. Nicht alle Zeichnungen des Buches stammen dabei von Prestel: eine Seite mit Profilporträts trägt die Signaturen befreundeter Künstlerkollegen: des noch zu identifizierenden Malers Schäffer sowie des Münchner Porträtmalers Joseph Bernhardt (1805–1885), von dem auch die Zeichnung eines Schwazer Forstmeisters im Skizzenbuch stammt.

Für eine vollständige Beschreibung des Skizzenbuches siehe unter "Forschung".

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Skizzenbuch
Zeichner
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Bleistift, Feder in Braun und Dunkelgrau, Pinsel in Dunkelgrau auf Velinpapier, in Halblederband mit Lederecken, Einbanddeckel bezogen mit Marmorpapier
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Wenige Bezeichnungen des Künstlers im Buch
Nachträgliche Beschriftung
Auf dem vorderen Spiegel sowie allen Blättern (Nachlass-?)Stempel des Künstlers: JOH. GOTTL. PRESTEL / K. ÖST. u. H. NASS. HOFMALER / GEB. 19. IV. 1804 FRANKF. / † 1. VII. 1885 MAINZ
Auf dem vorderen und hinteren Spiegel Stempel der Städtischen Galerie, Frankfurt am Main (Lugt 2371c), mit zugehöriger Inventarnummer
Wasserzeichen
  • Bl. 5, 9, 19, 21, 25: J Whatman [in Kapitälchen] / 1821

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1954 aus dem Nachlass des Künstlers

Forschung und Diskussion

Forschung

Beschreibung / Inhalt
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Konservierung und Restaurierung

Zu diesem Werk liegt ein kunsttechnologischer Befund bzw. eine Dokumentation zu Konservierung und Restaurierung vor. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an .

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Letzte Aktualisierung

19.02.2024