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Gustave Courbet

Maler, Zeichner, Bildhauer, Kunsttheoretiker und Politiker

Geboren
1819 in Ornans
Gestorben
1877 in La-Tour-de-Peilz
Stilrichtung
Realismus

Biografie

Gustave Courbet, geboren 1819 im französischen Ornans, erhält während der Schulzeit die erste künstlerische Ausbildung. 1839 geht er zum Jurastudium nach Paris, widmet sich aber bald ausschließlich der Malerei. Es entstehen zahlreiche Selbstporträts, in denen er sich oft verkleidet oder außergewöhnliche psychologische Zustände darstellt. 1844 ist er erstmals im Pariser Salon vertreten. Seine großformatigen Bilder "Die Steinklopfer" und "Ein Begräbnis in Ornans" erregen 1850/51 im Salon Aufsehen. Courbet hat in seiner Zeit zahlreiche Kritiker. Mit dem provokanten Frauenakt "Ursprung der Welt" sorgt er 1866 für den nächsten Skandal, doch findet das Bild bei privaten Liebhabern Anklang. Während der revolutionären Situation in Paris hält er sich 1858 für kurze Zeit in Frankfurt am Main auf. Bei Reisen an die normannische Küste, nach Trouville und Étretat, entstehen zahlreiche Seestücke. 1870 erreicht sein Schaffen mit den realistischen Wogenbildern einen neuen Höhepunkt. Courbet wird für den Sturz der Vendôme-Säule 1871 mitverantwortlich gemacht und mit Gefängnis und einer Geldstrafe belegt. 1872 wird er vom Salon ausgeschlossen, verzeichnet jedoch im gleichen Jahr großen Erfolg mit einer Ausstellung bei Durand-Ruel. 1873 geht er ins Exil in die Schweiz, wo er 1877 stirbt.

3 Werke von Gustave Courbet

Personen, die mit Gustave Courbet in Verbindung stehen

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