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Henri Matisse

Maler, Stilllebenmaler, Blumenmaler, Bildhauer, Zeichner, Grafiker, Radierer, Lithograf, Holzschneider, Illustrator, Bühnenbildner und Stecher

Geboren
1869 in Le Cateau-Cambrésis
Gestorben
1954 in Nizza
Stilrichtung
Fauvismus

Biografie

1869 wird Henri Matisse in Le Cateau-Cambrésis geboren. 1887/88 studiert er Jura in Paris und arbeitet danach als Gehilfe eines Rechtsanwalts in Saint-Quentin. 1890 beginnt Matisse während der Genesung von einer Blinddarmentzündung mit dem Malen, zunächst als Autodidakt. Er gibt den Beruf des Juristen auf und studiert an der Académie Julian. 1892 beginnt seine Ausbildung im Atelier von Gustave Moreau. 1895 wird er an der Académie des Beaux-Arts angenommen. Er setzt sich intensiv mit den Werken Paul Cézannes und den Neoimpressionisten auseinander. 1904 hat Matisse seine erste Ausstellung bei dem Kunsthändler Ambroise Vollard mit impressionistischen Werken. In Zusammenarbeit mit André Derain entstehen 1905 erste fauvistische Bilder. 1906 macht er die Bekanntschaft mit Pablo Picasso und stellt auf dem Pariser Herbstsalon aus. Eine Reise nach Algerien weckt sein Interesse für afrikanische Kunst. Es folgen internationale Ausstellungen, Aufträge und Verkäufe. 1913 reist er nach Moskau und Marokko. Er nimmt an der "Armory Show" in New York teil. 1918 erfolgt der Umzug nach Nizza, wo er Kontakt zu Pierre-Auguste Renoir, Pierre Bonnard und Picasso pflegt. Von 1943 bis 1948 lebt er in Vence. 1950 erhält er den Preis für Malerei der 25. Biennale in Venedig. Das Alterswerk ist von Papierschnitten bestimmt. 1954 stirbt Matisse in Nizza.

2 Werke von Henri Matisse

Personen, die mit Henri Matisse in Verbindung stehen

Werke, die mit Henri Matisse in Verbindung stehen