Walterchens Spielsachen, August Macke
August Macke
Walterchens Spielsachen
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August Macke

Walterchens Spielsachen, 1912


Maße
50,0 x 60,0 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 1192
Erwerbung
Erworben 1959
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Ein sehr privates Werk - es verwundert kaum, dass dieses Bild lange Zeit, bis 1959, in der Familie Macke verblieb. Der Künstler präsentiert mit Ausnahme einer Topfpflanze die Spielsachen seines zweijährigen Sohnes Walter: Stofftiere, Bälle und eine russische Matroschkapuppe. Eine besondere, kindgerechte Klarheit erhält das Werk durch das helle, von oben links einfallende Licht, die starke Aufsicht und den kühn eingesetzten Eigenwert der Farbe. Der Rot-Grün-Kontrast vitalisiert die Darstellung, deren Ausdruckskraft durch die schwarzen Konturlinien und die weißen Flächen der Stofftierkörper abermals gesteigert wird.

Audio

  • 01:36
    Kunst für Kinder

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Walterchens Spielsachen
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Nachträgliche Beschriftung
Stempel Verso: August Macke Nachlass

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum, Foto: U. Edelmann
Erwerbung
Erworben 1959

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
  • 41E Stillleben mit verschiedenartigen Gegenständen
  • 43C78 (Spiele mit) Spielzeug
  • 48C8551 (Hand-)Puppe
  • 43C7146 Ballspiele (Kinderspiele)
Sekundär

Forschung

Provenienz

Objektgeschichte
Nachlass August Macke, 1914
Galerie Großhennig, Düsseldorf, seit mindestens 1957
verkauft im Oktober 1959 an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzter Import

03.05.2018