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Hans Arp

Bildhauer, Maler, Grafiker, Zeichner und Dichter

Geboren
1886 in Straßburg
Gestorben
1966 in Basel

Biografie

Der deutsch-französische Bildhauer, Maler und Dichter Hans (Jean) Arp wird 1886 in Straßburg geboren. Nach einem kurzen Malereistudium in Weimar und Paris entscheidet er sich gegen eine akademische Ausbildung. Arp ist Mitbegründer der Künstlervereinigung Der Moderne Bund. Über Wassily Kandinsky und Paul Klee entsteht ein enger Kontakt zur Gruppe Der Blaue Reiter in München. In Berlin arbeitet Arp 1913 für Herwarth Waldens Galerie Der Sturm. 1914 schließt er Freundschaft mit Max Ernst. Bei Kriegsausbruch geht Arp nach Paris, wo er unter anderem Amedeo Modigliani und Pablo Picasso kennenlernt. 1915 begegnet er in einer Züricher Galerie seiner künftigen Ehefrau Sophie Taeuber, mit der sich eine enge künstlerische Zusammenarbeit entwickelt. Arp ist von 1916 bis 1918 aktiv an der Dada-Bewegung in Zürich beteiligt. Später wendet er sich dem Surrealismus und Konstruktivismus, ab 1930/31 endgüültig der Bildhauerei zu. 1926 siedelt er in das französische Meudon über. 1942 geht er mit seiner Frau ins Exil nach Zürich, wo Sophie Taeuber-Arp im Jahr darauf bei einem Unfall stirbt. Nach Kriegsende kehrt Arp nach Frankreich zurück und heiratet zum zweiten Mal. 1966 stirbt er in Basel.

Ein Werk von Hans Arp

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