Karl Otto Götz

Geboren
1914 in Aachen
Gestorben
2017 in Niederbreitbach
Tätigkeit
Maler, Zeichner, Grafiker, Dichter und Hochschullehrer
Stilrichtung
Informel

Biografie

Karl Otto Götz alias K. O. Götz wird 1914 in Aachen geboren. 1929 besucht er die höhere Webschule sowie die Kunstgewerbeschule in Aachen und schafft erste Holzschnitte und abstrakte Studien. 1934 absolviert er in einer Teppichfabrik ein Volontariat als Zeichner. Ein Jahr später wird ihm von den Nationalsozialisten ein Mal- und Ausstellungsverbot erteilt. 1939 wird er zum Kriegsdienst eingezogen. Im Folgejahr wird er nach Dresden versetzt und lernt Otto Dix kennen. 1941 absolviert er ein Semester an der Dresdener Kunstakademie, bevor er nach Norwegen zurückkehrt, wo er zuvor stationiert war. 1945 zieht Götz nach Hameln. 1949 nimmt er an der ersten großen Ausstellung der Künstlergruppe CoBrA in Amsterdam teil. 1950 zieht Götz nach Frankfurt am Main und unternimmt erste Reisen nach Paris. 1959 ist er auf der documenta 2 in Kassel und 1958 auf der 29., sowie 1968 auf der 34. Biennale in Venedig vertreten. Im selben Jahr wird er an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen. Hier unterrichtet er im Laufe der Zeit Künstler wie Gotthard Graubner, Sigmar Polke oder Gerhard Richter. 2007 wird ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Götz gilt als ein wichtiger Vertreter des deutschen Informel. Der Künstler lebt und arbeitet in Niederbreitbach-Wolfenacker.

4 Werke von Karl Otto Götz

Personen, die mit Karl Otto Götz in Verbindung stehen

Gruppen und Institutionen, zu denen Karl Otto Götz gehört