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Martin Kippenberger

Maler, Zeichner, Installationskünstler, Performancekünstler, Bildhauer, Fotograf und Hochschullehrer

Geboren
1953 in Dortmund
Gestorben
1997 in Wien
Stilrichtung
Neue Wilde

Biografie

Martin Kippenberger wird 1953 in Dortmund geboren. Der Künstler beschäftigt sich in seinen Bildern, Installationen, Performances, Skulpturen und Fotografien mit gesellschaftspolitischen Themen. Zu seinen künstlerischen Strategien zählen der bewusst eingesetzte Stilbruch, die Provokation und Ironie. Kippenberger gehört zu den Vertretern der sogenannten Neuen Wilden Deutschlands. Sein Kunststudium bei Franz-Erhard Walther und Arnold Hauser bricht er 1976 nach vier Jahren ab. 1978 gründet er mit der Galeristin Gisela Capitain das Kippenberger Büro in Berlin, in dem er Positionen junger Künstler zeigt. 1990 übernimmt der Künstler eine Gastprofessur an der Städelschule Frankfurt. 1993 eröffnet er mit dem Museum of Modern Art auf der griechischen Insel Syros sein eigenes Museum. Kippenberger nimmt 1997 an der documenta 10 teil. 1999 und 2003 ist er posthum auf der 48. und 50. Biennale in Venedig vertreten. Wichtige internationale und nationale Sammlungen besitzen seine Werke, so z. B. das Städel Museum in Frankfurt, das Museum Ludwig in Köln oder das Museum of Modern Art in New York. Er stirbt 1997 in Wien.

4 Werke von Martin Kippenberger

Personen, die mit Martin Kippenberger in Verbindung stehen

Gruppen und Institutionen, zu denen Martin Kippenberger gehört