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Lyonel Feininger

Maler, Zeichner, Grafiker, Karikaturist und Komponist

Geboren
1871 in New York, NY
Gestorben
1956 in New York, NY

Biografie

Léonell Charles Feininger wird 1871 in New York geboren. 1887 zieht er nach Deutschland und nimmt in Hamburg an der Kunstgewerbeschule Zeichenunterricht. Ein Jahr später geht er nach Berlin und studiert an der Königlichen Akademie. 1889 erhält er erste Aufträge der Zeitung "Humoristische Blätter" für Karikaturen. Um 1900 ändert er seinen Vornamen in Lionell, den er ab ca. 1905 mit Y schreibt. 1890 während seines Aufenthalts in Lüttich am Collège Saint-Servais wird Feiningers Interesse für alte Architektur geweckt. 1892/93 hält er sich länger in Paris auf und studiert im Atelier des Bildhauers Filippo Colarossi. 1908 reist er zweimal nach London. 1909 tritt er der Berliner Secession bei. 1911 ist er im Pariser Salon des Artistes Indépendants vertreten und kommt mit dem französischen Kubismus in Kontakt. Zurück in Deutschland, lernt er die Maler der Brücke kennen. 1919 wird Feininger von Walter Gropius als erster Bauhaus-Meister ans Bauhaus berufen, wo er bis 1926 unterrichtet. 1924 gründet er mit Wassily Kandinsky, Paul Klee und Alexej von Jawlensky die Künstlergruppe Die Blaue Vier. 1937 wird seine Kunst von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert und 378 Arbeiten aus deutschen Museen beschlagnahmt. Feininger emigriert in die USA nach New York, wo er 1956 stirbt.

Ein Werk von Lyonel Feininger

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