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Henri Fantin-Latour

Maler

Geboren
1836 in Grenoble
Gestorben
1904 in Buré

Biografie

Henri Fantin-Latour wird 1836 in Grenoble, Frankreich, geboren. In Paris unterrichtet ihn sein Vater Jean-Théodore Fantin-Latour im Kopieren. 1854 studiert er an der École des Beaux-Arts beim Maler Lecoq de Boisbaudran. Schnell erweitert sich sein Freundeskreis, obwohl die Anerkennung zunächst ausbleibt. Er lernt unter anderem den Kunstkritiker Zacharie Astruc sowie die Maler Edgar Degas und Édouard Manet, die Malerin Berthe Morisot und die Engländer Frederick Leighton und James McNeill Whistler kennen. 1857 trifft er den deutschen Maler Otto Scholderer, der ihn für die Malerei Gustave Courbets sowie für die Musik Richard Wagners sensibilisiert. Auf Einladung von Whistler reist Fantin-Latour mehrfach nach England, stellt dort 1864 in der Royal Academy of Arts in London aus. 1962 ist er Mitglied der Société des Aquafortistes, die sich der Radierkunst verpflichtet. Seine Gruppenporträts machen ihn in Frankreich bekannt, Stillleben und Porträts verkaufen sich zunehmend. Ab 1871, nach den Erlebnissen der Pariser Kommune, spaltet er sich von seinen Freunden ab, entwickelt eine skeptische, konservativere Haltung. Erste symbolistische Sujets entstehen. In den 1880er-Jahren wird die Lithografie sein bevorzugtes Medium, in dem er ekstatisch-traumhafte Visionen der Musik von Wagner oder Hector Berlioz umsetzt. Fantin-Latour stirbt 1904 in Buré in der Normandie.

2 Werke von Henri Fantin-Latour

Personen, die mit Henri Fantin-Latour in Verbindung stehen

Werke, die mit Henri Fantin-Latour in Verbindung stehen