Nach dem Mittagessen (La fin du déjeuner), Auguste Renoir
Auguste Renoir
Nach dem Mittagessen (La fin du déjeuner)
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Auguste Renoir

Nach dem Mittagessen (La fin du déjeuner), 1879


Maße
100,5 x 81,3 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 176
Erwerbung
Erworben 1910
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 4

Texte

Über das Werk

In der Gartenlaube eines Pariser Restaurants neigt sich ein ausgiebiges Mahl dem Ende zu. Gedankenverloren spürt die Schauspielerin Ellen Andrée dem letzten Schluck ihres Digestifs auf der Zunge nach. Eines von Renoirs Modellen hat auf der Banklehne Platz genommen und beobachtet abwartend, wie sich der Bruder des Künstlers sichtlich zufrieden eine Zigarette anzündet. Es ist ein Augenblick des Innehaltens an einem sonst von lebhafter Konversation erfüllten Ort. Meisterhaft bannt Renoir die flüchtige Impression in einer spontan anmutenden Momentaufnahme auf die Leinwand.

Audio

  • Basisinformationen
    00:46
  • Fokus Kunstgeschichte
    01:44
  • Fokus Material
    02:01
  • Ausstellung „RENOIR. ROCOCO REVIVAL“ (2022)
    01:26

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Nach dem Mittagessen (La fin du déjeuner)
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten links: Renoir 79.

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1910

Werkinhalt

Iconclass

Primär
Sekundär

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Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Louis Flornoy (1825-1904), Nantes
Verkauf an Paul Durand-Ruel, Paris, 1899
Verkauf an die Stadt Frankfurt am Main, 1910.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

Konservierung und Restaurierung

Zu diesem Werk liegt ein kunsttechnologischer Befund bzw. eine Dokumentation zu Konservierung und Restaurierung vor. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an .

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Letzte Aktualisierung

22.11.2022