Lesendes Mädchen, Auguste Renoir
Auguste Renoir
Lesendes Mädchen
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Auguste Renoir

Lesendes Mädchen, 1880


Maße
57,0 x 47,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 177
Erwerbung
Erworben 1910
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 4

Texte

Über das Werk

Das junge Mädchen ist in die Lektüre eines illustrierten Buches vertieft. Um es herum herrscht blühende Farbigkeit: Ein Azaleenbäumchen und ein Strohhut mit Blumenarrangement, der dominant das Haupt der Lesenden bekrönt, buhlen um die Gunst des Betrachters. Lebhafte, rasch hingeworfene Pinselstriche umspielen ihr Gesicht, dessen zarter, feinmalerischer Porzellanteint mit der Umgebung kontrastiert: Vorhang und Fenster sind nur noch reine Farbmaterie, der Hintergrund ist bis zur Abstraktion getrieben. Inmitten dieser Szene von vibrierender Lebendigkeit bildet das Mädchen einen Ruhepunkt und wird zum Inbegriff der Konzentration.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Lesendes Mädchen
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert unten links: Renoir

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1910

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
  • 31D13 Mädchen, junge Frau
  • 49N lesen
  • 49MM32 Buch (geschlossen) - MM - geöffnetes Buch
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Privatsammlung, Paris
Verst. Hotel Drouot, Paris an Paul Durand-Ruel, Paris, 22. März 1898 (Los-Nr. 6)
Verkauf an die Stadt Frankfurt am Main, 1910.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

Konservierung und Restaurierung

Zu diesem Werk liegt ein kunsttechnologischer Befund bzw. eine Dokumentation zu Konservierung und Restaurierung vor. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an .

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Letzte Aktualisierung

22.11.2022