Das Martyrium des heiligen Laurentius, Bartholomeus Breenbergh
Bartholomeus Breenbergh
Das Martyrium des heiligen Laurentius
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Bartholomeus Breenbergh

Das Martyrium des heiligen Laurentius, 1647


Maße
87,4 x 102,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
621
Erwerbung
Erworben 1817 als Vermächtnis von Johann Georg Grambs
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Wie viele holländische Künstler zog es auch Breenbergh in jungen Jahren nach Italien, wo er mehrere Jahre in Rom arbeitete. Diese Erfahrung prägte nicht nur die Bildwelt, sondern auch die Gestaltung seiner Gemälde, die seit 1633 wieder in Amsterdam entstanden. Als einer der führenden Italianisanten seiner Zeit schildert er das Martyrium des Laurentius vor der Kulisse von Rom. Die Trajanssäule und der Tempel des Antoninus Pius erinnern an die Antike, während die Engelsburg, vor allem aber Michelangelos Kuppel von St. Peter, das Geschehen aktualisieren.

Über die Erwerbung

„Herr Dr. Grambs besitzt gleichfalls eine Sammlung, die alle Erwartungen übersteigt, an Gemälden, Kupferstichen und Handzeichnungen. Die entschiedene Kenntnis des Besitzers hilft dem Besuchenden zu schneller Aufklärung und gründlicher Einsicht.“ So beschrieb Goethe die Frankfurter Sammlung des Juristen Johann Georg Grambs (1756–1817). Sie umfasste niederländische Künstler des Barock sowie zeitgenössische Frankfurter Meister. Grambs war einer der noch von Städel berufenen Administratoren des Museums. Wie der Stifter hinterließ auch er seine Kunstsammlung dem Institut.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Das Martyrium des heiligen Laurentius
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten rechts auf einem viereckigen Stein: BBreenberg f. (BB ligiert) / A° 1647
Bezeichnet am Sockel der Säule: S.P.Q.R. / IMP.CAISARE DIVINER(I) / VAI TRAIANO. AVG / GERMANIC DACIO / PONT. MAX.

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1817 als Vermächtnis von Johann Georg Grambs

Werkinhalt

Iconclass

Primär
  • 11H(LAURENCE)62(+31) der hl. Laurentius wird auf einem Bratrost geröstet (+Engel schweben in der Luft)
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Anon. Verst., Amsterdam, 6. Mai 1729 (Nr. 1)
...
Jacques André Joseph Aved (1702-1766), Paris
Versteigerung Jacques André Joseph Aved, Paris, 24. November 1766 (Nr. 59)
...
Christian IV. (1722-1775, Pfalzgraf und Herzog von der Pfalz), Zweibrücken
Versteigerung der Sammlung Christian IV., Paris an den Kunsthändler Jean-Baptiste-Pierre Le Brun (1748-1813), Paris, 6. April 1778 (Nr. 22)
Versteigerung Jean-Baptiste-Pierre Le Brun, Paris, 10. Dezember 1778 (Nr. 47)
...
Armand Frédéric Ernest Nogaret, Paris
Verst. Sammlung Nogaret, Paris an Le Brun, Paris, 2.-5. Juni 1780 (Nr. 28)
...
Johann Georg Grambs (Städel-Administrator
1756-1817), Frankfurt am Main
Vermächtnis an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 1817.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

25.01.2021