Bildnis Fernande Olivier, Pablo Picasso
Pablo Picasso
Bildnis Fernande Olivier
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Pablo Picasso

Bildnis Fernande Olivier, 1909


Maße
65,0 x 54,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
2110
Erwerbung
Erworben 1967, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne

Texte

Über das Werk

Gemeinsam mit seiner Geliebten Fernande Olivier verbrachte Picasso den Sommer 1909 in den Bergen bei Saragossa. Im Gemälde formt sich aus der kargen Landschaft das Antlitz der Partnerin. „Die Hügel und Schluchten in dieser Gesichtslandschaft sind voller Spannung, die Grate, Flächen, Winkel kristallinisch knapp“, formulierte Ernst Holzinger, der Direktor des Städels von 1938 bis 1972. Das Gemälde gehört zu den Schlüsselwerken des analytischen Kubismus, bei dem die geschlossene Form der dargestellten Gegenstände zugunsten eines eigenständigen Formenrhythmus aufgebrochen wird.

Audio

  • 00:59
    Basisinformationen
  • 01:57
    Fokus Kunstgeschichte
  • 01:55
    Kunst für Kinder
  • 01:44
    Highlights im Städel

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Bildnis Fernande Olivier
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert oben links: Picasso

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Bildrechte
© Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Erwerbung
Erworben 1967, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
Sekundär
Assoziativ
  • 0 abstrakte, ungegenständliche Kunst

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Paul Guillaume (1891-1934), Paris, seit mindestens 1929
[Nachlass Paul Guillaume (Domenica Guillaume), Paris, 1934]
Le Ray Berdeau (1888-1971), New York/West Palm Beach, FL
verkauft an Galerie Beyeler, Basel, 17. Oktober 1966
erworben durch den Städelschen Museumsverein, Frankfurt, 2. Dezember 1967.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

03.11.2020