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Félix Vallotton

Grafiker, Zeichner, Holzschneider, Karikaturist, Stilllebenmaler, Maler, Blumenmaler und Schriftsteller

Geboren
1865 in Lausanne
Gestorben
1925 in Paris

Biografie

Félix Vallotton wird 1865 in Lausanne geboren. An der Pariser Académie Julian studiert er Malerei. Im Frühjahr 1885 stellt er zum ersten Mal im Pariser Salon aus und ist dort – auch trotz seines späteren Bruchs mit der Akademie – bis 1891 regelmäßig vertreten. Bis 1888 ist das Porträt für sein Schaffen am bedeutendsten. Aus Geldnot arbeitet Vallotton schließlich als Restaurator. Er arbeitet immer stärker mit reduzierten Formen und löst sich von akademischen Vorgaben. Vallotton tritt 1892 der Künstlergruppe Nabis bei, beteiligt sich an deren Gruppenausstellungen. Durch Aufträge für illustrative Arbeiten bekannter Zeitschriften u. a. aus Deutschland, England und den USA wird er weiträumig bekannt. Auch werbegrafisch und kunsthandwerklich ist er tätig, er schafft Skulpturen, schreibt Romane und Theaterstücke. Vallotton nimmt 1899 und 1903 an der Wiener Secession, 1900 an der Berliner Secession teil, ist 1905 an der Internationalen Kunstausstellung im Münchner Glaspalast vertreten. Ab 1910 wendet er sich einem sachlichen, beinahe magisch anmutenden Realismus zu und gilt als Wegbereiter der italienischen Pittura metafisica, ebenso der Neuen Sachlichkeit in Deutschland und der Schweiz. 1925 stirbt Félix Vallotton in Paris.

2 Werke von Félix Vallotton

Personen, die mit Félix Vallotton in Verbindung stehen

Gruppen und Institutionen, zu denen Félix Vallotton gehört