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Édouard Manet

Maler, Radierer, Grafiker, Lithograf und Blumenmaler

Geboren
1832 in Paris
Gestorben
1883 in Paris

Biografie

Édouard Manet wird 1832 in Paris geboren. 1850 bis 1856 studiert er beim Historienmaler Thomas Couture, bis 1859 ist er im Atelier des Tiermalers Albert de Balleroy tätig. Er lernt Eugène Delacroix, Henri Fantin-Latour und Edgar Degas kennen, eine enge Freundschaft entwickelt sich zu Charles Baudelaire und Émile Zola. Bilder des alltäglichen Lebens dienen ihm als Motive. Mit kurzen Pinselstrichen trägt er seine Farben auf. Sein flächiger Stil unter der starken Verwendung von Schwarz-, Grau- und Beigetönen beeinflusst die moderne Malerei. 1861 wird erstmals eines seiner Gemälde im Pariser Salon gezeigt. Vier Jahre später führt Manets Gemälde "Olympia" dort zum Skandal, da es die nackte Weiblichkeit selbstbewusst zeigt. 1872 erwirbt der Galerist Paul Durand-Ruel Gemälde von Manet und zeigt sie in London. Manet verkehrt in den Kreisen von Paul Cézanne, Claude Monet und Camille Pissarro, Edgar Degas und Pierre-Auguste Renoir. Sie alle eint die Unzufriedenheit mit der akademischen Malerei, an den Ausstellungen der Impressionisten nimmt er jedoch nicht teil. Seine Werke sind regelmäßig im Salon zu sehen, auch in New York und Boston ausgestellt. In den 1870er-Jahren malt er auch im Freien, die Palette ändert sich zu helleren, leuchtenden Farben. 1883 stirbt Manet in Paris.

Ein Werk von Édouard Manet

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