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Dora Maar

Malerin, Fotografin und Modell

Geboren
1907 in Tours
Gestorben
1997 in Paris

Biografie

Dora Maar kommt 1907 in Paris als Henriette Theodora Markovitch zur Welt und geht mit ihrer Familie 1910 nach Buenos Aires. 1926 studiert sie in Paris Malerei und Fotografie an der Union Centrale des Arts Décoratifs, der École de Photographie und der Académie Julian. In den 1930er-Jahren gehört sie dem Kreis der Pariser Surrealisten an, pflegt den Austausch mit André Breton, Paul Élouard und Man Ray. Neben Avantgarde- und Modefotografien entstehen fotografische Sozialstudien in Barcelona, London und Paris. Sie wendet sich zunehmend der surrealistischen Fotografie zu. Ihre Fotomontagen werden zu verstörenden Kompositionen. 1936 sind ihre Werke bei der International Surrealist Exhibition in London vertreten, 1936 macht sie Bekanntschaft mit Pablo Picasso, dessen Muse, Model und Geliebte sie in den kommenden acht Jahren sein wird. Nach der Trennung von Picasso in den 1940er-Jahren leidet sie an Depressionen. Sie widmet sich der Stillleben- und Landschaftsmalerei. 25 Jahre lang nimmt Dora Maar an keiner Ausstellung teil und lebt ab den 1970er-Jahren zurückgezogen. Erst 1990 werden ihre Gemälde und Fotografien in der Galerie Marcel Fleiss in Paris gezeigt. Dora Maar stirbt 1997 in Paris.

Ein Werk von Dora Maar

Personen, die mit Dora Maar in Verbindung stehen