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Hans Burgkmair

Maler, Miniaturmaler, Entwurfszeichner und Zeichner

Geboren
1473 in Augsburg
Gestorben
1531 in Augsburg
Stilrichtung
Renaissance

Biografie

Nach ersten Unterricht bei seinem Vater, dem Maler Thoman Burgkmair, ging Hans Burgkmair 1489/90 bei Martin Schongauer in Colmar in die Lehre. Zurück in Augsburg, begann er seine Tätigkeit als Entwerfer von Holzschnitten für Augsburger Verleger. 1498 erhielt er die Malergerechtigkeit und gründet eine Werkstatt. Zwischen 1501 und 1504 war Burgkmair neben Hans Holbein d. Ä. beteiligt an einem Gemäldezyklus für den Kapitelsaal des Augsburger Dominikanerinnenklosters Sankt Katharina. 1503 reiste er an den Niederrhein, 1507 hielt er sich vermutlich für kurze Zeit in Italien auf. Früher schon stand er in Verbindung zu dem Humanisten Conrad Celtis. Ab 1509 begann durch die Vermittlung Konrad Peutingers eine umfangreiche Tätigkeit für Kaiser Maximilian I. An den großen Publikationsvorhaben Maximilians, den Holzschnitten zur Genealogie des Hauses Habsburg, zum „Theuerdank“, „Wießkunig“ und dem „Triumphzug“ war Burgkmair maßgeblich beteiligt. 1515 entstanden die Federzeichnungen zur Ausschmückung des Gebetsbuchs des Kaisers. 1516 wurde ihm in Anerkennung seiner Leistungen ein Wappen verliehen. Neben zahlreichen Holzschnittentwürfen umfasst Burgkmairs vielfältiges Œuvre Altar- und Historienbilder sowie Porträts. Er gilt als der bedeutendste Künstler der Renaissance in Augsburg.

2 Werke von Hans Burgkmair

Personen, die mit Hans Burgkmair in Verbindung stehen