Zwei Mädchen, August Macke
August Macke
Zwei Mädchen
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August Macke

Zwei Mädchen, 1913


Maße
130,0 x 100,0 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
2011
Erwerbung
Erworben 1949 mit Mitteln der Carl Schaub-Stiftung und des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Status
Ausgestellt

Texte

Über das Werk

Zwei Mädchen im Durcheinander einer abendlichen Großstadt. Alles ist in Bewegung. Personen und Gegenstände sind in kristalline, geometrische Formen aufgelöst. Figuren verdoppeln sich; farbige Linien durchkreuzen das Bild. Zwischen den Häusern strahlen grelle Lichtkegel. Macke war beeindruckt von der Geschwindigkeit und Technik, wie sie die italienischen Futuristen in ihrer Malerei verherrlichten. Dennoch löste er seine Komposition nicht vollständig in abstrahierenden Formen auf: So betrachten die Mädchen das flirrende Geschehen, ohne darin aufzugehen.

Über die Schenkung

Der im Frankfurter Westend lebende Privatier Carl Schaub (1851-1905) setzte 1905 eine Stiftung zur Erbin seines Vermögens von rund einer Million Mark ein. Der Zinsertrag sollte dazu verwendet werden, Kunstgegenstände für das Städel zu erwerben. Seit dem Legat von Johann Friedrich Städel war dies die größte Hinterlassenschaft für Kunst in Frankfurt. Bis heute werden vor allem für die Graphische Sammlung Werke mit den Mitteln der Carl Schaub-Stiftung erworben.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Zwei Mädchen
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum
Erwerbung
Erworben 1949 mit Mitteln der Carl Schaub-Stiftung und des Städelschen Museums-Vereins e.V.

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Assoziierte Quelle
  • Gebrüder Grimm: Schneeweißchen und Rosenrot

Iconclass

Primär
  • 31D13(+72) Mädchen, junge Frau (+ zwei Personen)
  • 33A53 Arm in Arm (Freunde)
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Galerie Rudolf Probst, Mannheim
verkauft an Carl Hagemann (1906-1940), Frankfurt, 1937
Nachlass Carl Hagemann, 1940
Depositum im Städel Museum, Frankfurt, 1941
verkauft an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, Juni 1949.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzter Import

11.12.2018