Selbstbildnis mit Sektglas, Max Beckmann
Max Beckmann
Selbstbildnis mit Sektglas
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Max Beckmann

Selbstbildnis mit Sektglas, 1919


Maße
65,0 x 55,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
2535
Erwerbung
Erworben 2020 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder sowie privater Spenden. Gemeinsames Eigentum mit der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Bundesrepublik Deutschland und dem Städelschen Museums-Verein.
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne

Texte

Über das Werk

Im grellen Licht eines Frankfurter Nachtlokals sitzt der Maler allein an der Theke. Eine Sektflasche im Kühler steht neben ihm, doch es herrscht keine ausgelassene Stimmung. Aus dem blassen Gesicht mit einem gequälten Grinsen blicken zwei müde Augen ins Leere. Mit dekadentem Genuss betäubt der ehemalige Sanitätssoldat das Gefühl der Unsicherheit und Sinnlosigkeit, das der Krieg hinterlassen hat. Eine groteske Erscheinung lacht im Hintergrund, wie ein Echo wiederholt sich die Fratze im Spiegel.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Selbstbildnis mit Sektglas
Maler
Entstehungsort
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert oben links: Beckmann / Frankfurt a/M / Sept. 19.
Werkverzeichnis
  • Göpel 203

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main, gemeinsames Eigentum mit der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Bundesrepublik Deutschland und dem Städelschen Museums-Verein.
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Erwerbung
Erworben 2020 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder sowie privater Spenden. Gemeinsames Eigentum mit der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Bundesrepublik Deutschland und dem Städelschen Museums-Verein.

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Max Beckmann (1884-1950), Frankfurt am Main
Hermann Lange (1874-1942), Krefeld/Berlin, vor 1928
Dauerleihgabe aus Privatbesitz, Städel Museum, Frankfurt am Main, seit 2011
erworben mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder sowie privater Spenden, 2020 (gemeinsames Eigentum mit der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Bundesrepublik Deutschland und dem Städelschen Museums-Verein).

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

Konservierung und Restaurierung

Zu diesem Werk liegt ein kunsttechnologischer Befund bzw. eine Dokumentation zu Konservierung und Restaurierung vor. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an .

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Letzte Aktualisierung

22.10.2020