Selbstbildnis mit Schlüsseln, Ottilie W. Roederstein
Ottilie W. Roederstein
Selbstbildnis mit Schlüsseln
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Ottilie W. Roederstein

Selbstbildnis mit Schlüsseln, 1936


Maße
105,3 x 74,6 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
2035
Erwerbung
Erworben 1952 als Vermächtnis von Elisabeth H. Winterhalter
Status
Ausgeliehen

Texte

Über das Werk

Bereits früh erlangte Roederstein als Porträtmalerin großes Ansehen, wobei sie auch eine Vielzahl an Selbstbildnissen fertigte. Diese spiegeln ihre Auseinandersetzung mit sich und ihrer Rolle als Künstlerin zu Beginn des 20. Jahrhunderts wider. In einem ihrer letzten Selbstporträts zeigt sie sich noch einmal selbstbewusst und demonstriert ihren autonomen Lebensstil. Mit maskuliner Kleidung steht sie dem Betrachter souverän gegenüber. Wie eine Hausherrin hält sie die Schlüssel in der Hand, gleichzeitig können diese aber auch auf den Abschluss ihres Lebenswerkes deuten.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Selbstbildnis mit Schlüsseln
Maler
Entstehungsort
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signed and dated bottom right: OWR 1936
Werkverzeichnis
  • Rök 1999, WVZ Nr. 1724
  • Jughenn, WVZ Nr. 1935-36

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1952 als Vermächtnis von Elisabeth H. Winterhalter

Werkinhalt

Iconclass

Primär
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Nachlass Ottilie W. Roederstein (1859-1937), Hofheim, 1937
Elisabeth H. Winterhalter (1856-1952), Hofheim
Vermächtnis an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 1952.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

31.03.2021