Landschaftliche Komposition mit Figuren, Ida Kerkovius
Ida Kerkovius
Landschaftliche Komposition mit Figuren
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Ida Kerkovius

Landschaftliche Komposition mit Figuren, 1928 – 1933


Maße
105 x 90 cm
Material und Technik
Bildwirkerei
Inventarnummer
2551
Erwerbung
Erworben 2019 als Vermächtnis von Ulrike Crespo aus der Sammlung Karl Ströher
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Ihre ersten Bildteppiche schuf die einstige Schülerin Adolf Hölzels noch während ihrer Zeit am Bauhaus (1920–1923). Dort begann sie auch, mit Form und Material zu experimentieren. Durch wechselnde Garnstärken und -arten erreichte sie eine lebendige Oberflächentextur: hier beispielsweise durch den dicken, ungesponnenen Wollfaden im Rahmenbereich oder teils sichtbare Kettfäden. Kerkovius entwickelte häufig erst während der Umsetzung die endgültige Komposition. In dieser Bildwirkerei aus flächigen, reduzierten Formen lassen sich Berge, Häuser, Menschen oder Tiere erkennen.

Über die Erwerbung

Der Frankfurter Fotografin, Psychotherapeutin und Stiftungsgründerin Ulrike Crespo (1950–2019) verdankt das Städel Museum über 90 Werke der Klassischen Moderne bis zu US-amerikanischen Pop Art. Die Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken von Wassily Kandinsky, Otto Dix, Oskar Schlemmer, Max Ernst, Jean Dubuffet, Cy Twombly und anderen stammen ursprünglich aus der Sammlung ihres Großvaters, des Darmstädter Industriellen Karl Ströher (1890–1977), der nach dem Zweiten Weltkrieg eine umfassende Kunstsammlung aufbaute.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Landschaftliche Komposition mit Figuren
Künstler
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Bildwirkerei
Material
Technik

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Kerkovius Archiv Wendelstein
Erwerbung
Erworben 2019 als Vermächtnis von Ulrike Crespo aus der Sammlung Karl Ströher

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
  • 0 abstrakte, ungegenständliche Kunst
  • 25H Landschaften
  • 41A1 Profanarchitektur; Gebäude; Wohnräume
  • 22C4 Farben und Pigmente
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Ida Kerkovius
Karl Ströher (1890-1977), Darmstadt, 1951
an seine Witwe Katharina Ströher
an die Enkelin Ulrike Crespo (1950-2019), Frankfurt am Main, 1982
Vermächtnis an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 2019.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

07.12.2022