Landschaft mit dem Raub des Hylas, Joseph Anton Koch
Joseph Anton Koch
Landschaft mit dem Raub des Hylas
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Joseph Anton Koch

Landschaft mit dem Raub des Hylas, 1832


Maße
76,0 x 104,0 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
849
Erwerbung
Erworben 1832
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne

Texte

Über das Werk

An der Küste einer südlichen Landschaft ankert die Argo, ein sagenhaft schnelles Schiff voller Helden. Als sich der Argonaut Hylas an einer Quelle erfrischt, fallen Nymphen über ihn her und entführen ihn. Das Schicksal des Jünglings ist besiegelt, denn Eros steht schon mit Pfeil und Bogen nebst seiner Leidenschaft entzündenden Fackel bereit. Koch greift das Ereignis aus der griechischen Mythologie in einer idealisierenden Landschaftsdarstellung auf. Die Vereinigung von Mensch und Natur, personifiziert durch Hylas und die Quellnymphen, ist typisch für den Klassizismus, die Landschaftsdarstellung weist hingegen schon auf die Romantik hin.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Landschaft mit dem Raub des Hylas
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Monogrammiert unten links: I. K.

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1832

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
  • 94A331 Hylas wird von den Nymphen entführt, als er Wasser holt
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Joseph Anton Koch (1768-1839), Rom
verkauft zusammen mit dem Gemälde Der Prophet Bileam und seine Eselin durch Vermittlung von Legationsrat August Kestner (1777-1853) in Rom an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt, 28. Dezember 1832.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

02.07.2020