Landschaft mit dem Dankopfer Noahs, Joseph Anton Koch, Gottlieb Schick
Joseph Anton Koch, Gottlieb Schick
Landschaft mit dem Dankopfer Noahs
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Verwandte Werke

Joseph Anton Koch
Gottlieb Schick

Landschaft mit dem Dankopfer Noahs, 1803


Maße
86,0 x 116,0 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
767
Erwerbung
Erworben 1829
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne

Texte

Über das Werk

Sie haben die Sintflut überlebt. Noah und seine Familie bringen Gott ein Dankopfer dar, der als Zeichen des neuen Bundes zwischen ihm und den Menschen einen Regenbogen über das vom Wasser befreite Land spannt. In seiner von den Sabiner Bergen inspirierten heroischen Landschaft tariert Koch, der über vierzig Jahre in Rom lebte, das Verhältnis von Natur und biblischer Historie sorgfältig aus. Die Darstellung des Dialogs zwischen Lebewesen und Natur zählt zu den Errungenschaften des romantischen Klassizisten, der im 19. Jahrhundert als Begründer einer neuen deutschen Landschaftsmalerei hervortrat.

Audio

  • 01:13
    Basisinformationen
  • 01:51
    Fokus Kunstgeschichte

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Landschaft mit dem Dankopfer Noahs
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1829

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Assoziierte Personen und Institutionen
Literarische Quelle
  • Bibel, Altes Testament, Genesis 9,8-17

Iconclass

Primär
  • 71B343 Noahs Opfer; verschiedene Tiere werden geopfert; möglich sind ein Lamm, eine Taube und ein Widder (manchmal mit dem Regenbogen von Noahs Bund kombiniert)
Sekundär
  • 25H2 Landschaften mit Gewässern (in der gemäßigten Zone), Seestücke
  • 25H11 Berge, Gebirge
  • 26B2 Regenbogen
  • 25F Tiere
  • 26A3 tiefe Wolken

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Johann Daniel von Weng (1734-1808)
Verst. Johann Daniel von Weng, anon., Frankfurt am Main, 14. September 1818 (Los-Nr. 138, fl 300)
...
J. G. Liesching, Stuttgart
verkauft an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 21. Mai 1829.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

02.07.2020