Judengasse in Amsterdam, Max Liebermann
Max Liebermann
Judengasse in Amsterdam
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Max Liebermann

Judengasse in Amsterdam, 1908


Maße
74,0 x 62,5 cm
Material und Technik
Öl auf Holz
Inventarnummer
SG 172
Erwerbung
Erworben 1910 mit Mitteln der Pfungst-Stiftung.
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Einkaufen ist Frauensache. Auf dem Markt des Amsterdamer Judenviertels, den Liebermann hier ausschnitthaft zeigt, tummelt sich eine ausschließlich weibliche Klientel vor dem überladenene Gemüsekarren. Die zum Verkauf bereitliegenden Delikatessen sind mehr pastose Farbe als Gegenstand, so wie sich auch die im Hintergrund vorbeiziehende Menschenmenge in Farbtupfen und Striche auflöst. In einer ganz eigenen Ausprägung des Impressionismus wird die gewöhnliche Alltagsszene bei Liebermann zu einem flirrenden, bewegten Geschehen, wie er es noch in zahlreichen weiteren Amsterdamer Straßenbildern festhielt.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Judengasse in Amsterdam
Maler
Entstehungsort
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Holz
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten links: M Liebermann 08

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum, Foto: U. Edelmann
Erwerbung
Erworben 1910 mit Mitteln der Pfungst-Stiftung.

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
Sekundär
  • 46C145 Fuhrwerk, Frachtwagen, Frachtkarren
  • 42F2 einkaufen (für den Haushalt)
Assoziativ
  • 12A7 die Juden, jüdisches Leben
  • 41C65 Gemüse und Obst; Gemüse-und Fruchtstillleben

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Letzter Import

03.05.2018