Italienische Herbstlandschaft bei Marino, Camille Corot
Camille Corot
Italienische Herbstlandschaft bei Marino
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Vorzeichnung

Camille Corot: Ansicht von Marino, 1827, Graphit auf Velinpapier, 20,2 x 28,8 cm, The Cleveland Museum of Art, Cleveland, Inv. 1942.878.a

Camille Corot

Italienische Herbstlandschaft bei Marino, 1826 – 1827


Künstler
34 x 45 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
1499
Erwerbung
Erworben 1912 mit Mitteln der Carl Schaub-Stiftung.
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 2

Texte

Über das Werk

Von einem erhöhten Standpunkt aus eröffnet sich der Blick über ein weites Tal. Mit gedämpften Farben hat Camille Corot gekonnt den Eindruck einer herbstlich ruhenden Landschaft skizziert.

Das Gemälde entstand während Corots erster Italienreise, vermutlich im November 1827. Darauf deutet eine datierte Zeichnung desselben Panoramas hin, bei der es sich um eine Vorstudie handeln könnte. Deren Beschriftung belegt außerdem, dass im Mittelgrund der südlich von Rom gelegene Ort Marino zu erkennen ist. Diesen hat Corot auch auf dem lichtdurchfluteten Gemälde „Blick auf Marino in den Albaner Bergen am frühen Morgen“ (Inv. 1498) dargestellt.

Die in Aufbau und Helldunkel ausgewogene Gesamtkomposition gliederte Corot in hintereinander gestaffelte Bildgründe. Für sein Schaffen charakteristisch ist, dass er diesen traditionellen Bildaufbau mit einer ihm eigenen, naturnahen Auffassung verband. Der unspektakuläre, menschenleere, aber stimmungsvolle Landschaftsausschnitt sollte den Betrachter zur Einfühlung und zum Nachdenken über sich selbst anregen.

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Letzte Aktualisierung

14.05.2024