Grund, A. R. Penck
A. R. Penck
Grund
EN
Nach oben

A. R. Penck

Grund, ca. 1975 – 1976


Blatt
730 x 1020 mm
Material und Technik
Aquarell auf rauem Velinpapier
Inventarnummer
SG 3374
Objektnummer
SG 3374 Z
Erwerbung
Erworben 1985
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Amorphe, farbige Bildelemente bilden ein dichtes Geflecht. Darin sind tiefschwarze Chiffren und Buchstaben integriert, die in ihrer markanten Form und dunklen Farbe besonders hervorstechen. Sie haben eine grafische Wirkung, könnten aber auch eine symbolische Bedeutung besitzen. Der aus Dresden stammende A. R. Penck entwickelte aus einfachen Zeichen eine Art Geheimschrift, mit der er die Gesellschaft und die in ihr wirkenden Spannungen und sozialen Beziehungen darstellte. Penck wurde nicht zuletzt in Ostdeutschland wegen seiner

politischen Einstellung und seiner Verbindungen in die BRD überwacht und in den Untergrund gedrängt. Darauf könnte auch der Titel der Zeichnung anspielen.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Grund
Zeichner
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Aquarell auf rauem Velinpapier
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und bezeichnet unten rechts (mit Bleistift): ar. penck 1 GRUND r
Nachträgliche Beschriftung
Verso Stempel der Städtischen Galerie, Frankfurt am Main (Lugt 2371c)
Wasserzeichen
  • Nicht geprüft

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Erwerbung
Erworben 1985

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv

Iconclass

Primär
  • 0 abstrakte, ungegenständliche Kunst
  • 49D36 Kreis (in der Planimetrie, Geometrie)
  • 49D43 Fläche (Stereometrie)
  • 49D32 Linie (in der Planimetrie, Geometrie)
  • 49D33 Dreieck (in der Planimetrie, Geometrie)
  • 48A9814 Ornament aus einer Kombination von geraden und gekrümmten Linien
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Kunsthandel Deutschland
erworben von der Städtischen Galerie, Frankfurt am Main, 1985.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

Mehr zu entdecken

Kontakt

Haben Sie Anregungen, Fragen oder Informationen zu diesem Werk?

Letzte Aktualisierung

24.11.2020