Gefährlicher Wunsch, Richard Oelze
Richard Oelze
Gefährlicher Wunsch
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Richard Oelze

Gefährlicher Wunsch, 1936


Maße
14,0 x 17,0 cm
Material und Technik
Öl auf Papier auf Holz geklebt
Inventarnummer
SG 1251
Erwerbung
Erworben 1979
Status
Ausgestellt, Graphische Sammlung Ausstellungshalle

Texte

Über das Werk

Vor tiefschwarzem Grund wuchert eine surreale Landschaft. Sorgfältig gemalte, wurzelartige Strukturen verselbstständigen sich im Raum, bekommen Augen, werden zu Gesichtern. Aus dem Nichts ragen zwei Hände hervor, die sich um eine phallische Form legen. Der Gefährliche Wunsch ergeht sich in Andeutungen einer sexuellen Begierde, die in eine bizarre Landschaft des Unbewussten eingeschrieben sind. Die präzise Malweise des kleinformatigen Bildes lässt die vagen Formen real erscheinen. Oelze schuf das Werk 1936 in Paris, wo er in engem Kontakt mit Protagonisten der surrealistischen Bewegung wie Max Ernst und Tristan Tzara stand.

Audio

  • Das etwas andere Hörerlebnis „Reiz des Bösen“
    02:35

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Gefährlicher Wunsch
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Papier auf Holz geklebt
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert verso unten links: OELZE

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Richard Oelze
Erwerbung
Erworben 1979

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
  • 29 Surrealia, surrealistische Darstellungen
Assoziativ
  • 2 Natur
  • 31AA444 anthropomorphe Wesen mit Körperteilen von abnormer Form - AA - weibliche Figur
  • 31A444 anthropomorphe Wesen mit Körperteilen von abnormer Form
  • 31A2245 Hand

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Joe Bousquet (1897-1950), Villalier, seit 1936
...
Galerie Petit, Paris
...
Galerie Brockstedt, Hamburg, ca. 1966
...
Privatsammlung Hamburg
Verkauf an die Stadt Frankfurt am Main, 1979.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

19.01.2022