Entwurf für das Deckenfresko in der Cappella d'Eleonora di Toledo in Florenz, Agnolo Bronzino
Agnolo Bronzino
Entwurf für das Deckenfresko in der Cappella d'Eleonora di Toledo in Florenz
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Externe verwandte Werke

Ausführung

Agnolo Bronzino: Deckenausmalung der Cappella d'Eleonora di Toledo, ca. 1540/1541, Deckenfresko, 490 x 385 cm. Palazzo Vecchio, Cappella d'Eleonora di Toledo, Florenz

Agnolo Bronzino

Entwurf für das Deckenfresko in der Cappella d'Eleonora di Toledo in Florenz, ca. 1539 – 1540


Blatt
345 x 261 mm
Material und Technik
Feder in Grau und Pinsel in Hellbraun über schwarzem Stift, braun laviert, weiß gehöht, allseitige Einfassungslinie mit dem Pinsel in Schwarz, auf blaugrau grundiertem geripptem Papier, Stegabstände (vertikal) |39|29|29|39|
Inventarnummer
4344
Objektnummer
4344 Z
Erwerbung
Erworben 1816 als Stiftung aus der Sammlung Johann Friedrich Städel
Status
Kann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorgelegt werden (besondere Öffnungszeiten)

Texte

Über die Erwerbung

Im März 1815 vermachte der Frankfurter Kaufmann und Bankier Johann Friedrich Städel sein gesamtes Vermögen und seine Kunstsammlung der nach ihm zu benennenden Stiftung „Städelsches Kunstinstitut“. Den Bürgern der Stadt widmete er seine Stiftung jedoch ideell: Es möge die Frankfurter Bürgerschaft „zieren und ihr nützlich werden“. Auf diese Weise begründete er als erste Bürger im deutschsprachigen Raum ein öffentliches Kunstmuseum – unser heutiges Städel Museum. Seine Sammlung umfasste bei seinem Tod 476 Gemälde, rund 4.600 Zeichnungen, knapp 10.000 Druckgrafiken und wertvolle Bücher.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Entwurf für das Deckenfresko in der Cappella d'Eleonora di Toledo in Florenz
Zeichner
Entstehungsort
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Feder in Grau und Pinsel in Hellbraun über schwarzem Stift, braun laviert, weiß gehöht, allseitige Einfassungslinie mit dem Pinsel in Schwarz, auf blaugrau grundiertem geripptem Papier, Stegabstände (vertikal) |39|29|29|39|
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Nachträgliche Beschriftung
Verso bezeichnet auf dem Montierungsbogen oben mittig (mit schwarzem Stift [Grafit?]): Ec. Romaine | Lit. P; mittig: Julio Romano. Plafond | pour un Cabinet de Medici | a Florence; unten (mit der Feder in Braun): N° 11. Giulio Romano; darunter (mit schwarzem Stift [Kreide?]): Ecole Romaine L: N° 1.
Verso auf dem Montierungsbogen unten links Stempel des Städelschen Kunstinstituts, Frankfurt am Main (Lugt 2356), mit zugehöriger Inventarnummer
Wasserzeichen
  • Nicht vorhanden
Werkverzeichnis
  • Bambach 2010.118.23

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1816 als Stiftung aus der Sammlung Johann Friedrich Städel

Werkinhalt

Iconclass

Primär
  • 11G31 der Erzengel Michael kämpft gegen den Drachen (Teufel, Satan)
  • 11H(FRANCIS)59 die Stigmatisation des hl. Franz von Assisi: auf dem Berg Alverna hat er eine Vision vom geflügelten Christus am Kreuz (in der Art eines sechsflügeligen Seraphen); Strahlen führen zum Körper des knienden Heiligen und formen die fünf Wundmale
  • 11H(JEROME)36 der hl. Hieronymus als Büßer in der Wüste kniet halbnackt vor einem Kruzifix und hält einen Stein in seiner Hand, um sich an die Brust zu schlagen; ein Totenschädel (und andere Vanitas-Symbole), manchmal ein Skorpion und eine Schlange, befinden sic...
  • 11H(JOHN)12 Johannes der Evangelist schreibt das Evangelium; in der Regel ist der Adler anwesend
Sekundär

Forschung und Diskussion

Forschung

Historische Zuschreibung

Provenienz

Objektgeschichte
...
Guillaume Jean Constantin (1755–1816), Paris
Johann Friedrich Städel (1728–1816), Frankfurt am Main
Nachlass Johann Friedrich Städel, 1816.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

25.11.2021