Die Orchestermusiker, Edgar Degas
Edgar Degas
Die Orchestermusiker
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Edgar Degas

Die Orchestermusiker, 1872 (1874 – 1876)


Maße
63,6 x 49,0 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 237
Erwerbung
Erworben 1912
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 4

Texte

Über das Werk

Degas wählte für dieses Bild eine ungewöhnliche Perspektive: Er zeigt die Balletttänzerinnen aus der Sicht eines Orchestermusikers. Das Gemälde ist ein frühes Beispiel für sein großes Interesse an der Welt der Oper und des Balletts. Die Komposition ist das Ergebnis eines schrittweisen Überarbeitungsprozesses. Erst zwischen 1874 und 1876 veränderte Degas das Format des 1872 begonnenen Gemäldes durch Beschneidung und Anstückung der Leinwand. So wurde aus dem ursprünglichen Querformat ein Hochformat. Dadurch erreichte er die gleichberechtigte Präsenz von Musik und Tanz.

Audio & Video

  • Basisinformationen
    01:02
  • Fokus Kunstgeschichte
    01:49
  • Fokus Kulturgeschichte
    02:04
  • Kunst|Stück – Edgar Degas: Die Orchestermusiker
    Sammlungshighlights des Städel Museums in unterhaltsamen und informativen Filmen – das sind die Kunst|Stücke. Entdecken Sie spannende Details zu Kunstwerken aus ungewöhnlichen Blickwinkeln in unter zwei Minuten. Edgar Degas: Die Orchestermusiker (1872), Städel Museum, Frankfurt am Main. https://sammlung.staedelmuseum.de/de/werk/die-orchestermusiker#yt

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Die Orchestermusiker
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert unten rechts: Degas

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1912

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
  • 48C753 mehrere Musiker mit Instrumenten; Orchester; Konzert
  • 48C7312 Viola, Violoncello; Kontrabaß
  • 48C8422 Tänzerin
Sekundär
Assoziativ
  • 48C8131 (gemalter) Bühnenprospekt

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Galerie Durand-Ruel, Paris]
an Jean-Baptiste Faure (1830-1914), Paris, März 1874
an Galerie Bernheim-Jeune, Paris, October 1899
an Durand-Ruel, New York/Paris
1899
Verkauf an die Stadt Frankfurt am Main, 1913.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

Konservierung und Restaurierung

Zu diesem Werk liegt ein kunsttechnologischer Befund bzw. eine Dokumentation zu Konservierung und Restaurierung vor. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an .

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Letzte Aktualisierung

22.11.2022