Damenbildnis (Porträt Therese Karl), Fritz von Uhde
Fritz von Uhde
Damenbildnis (Porträt Therese Karl)
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Fritz von Uhde

Damenbildnis (Porträt Therese Karl), 1890


Maße
121,0 x 101,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 595
Erwerbung
Erworben 1937
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Das Bildnis seines Lieblingsmodells Therese Karl ist eines der wenigen Porträts, die der eher für seine religiösen und genrehaften Szenen bekannte Uhde malte. Sie war Tänzerin am königlichen Hoftheaterballett in München und vermutlich Uhdes Geliebte. Trotz melancholischer Pose und schwarzem Kleid, das von zarten, durch den duftigen weißen Vorhang fallenden Lichtreflexen belebt wird, wirkt die junge Frau gelöst und alles andere als düster. Souverän fängt der zwischen Realismus und Impressionismus stehende Künstler die verschiedenen Stofflichkeiten ein, die dem Gemälde seine Leichtigkeit und Transparenz verleihen.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Damenbildnis (Porträt Therese Karl)
Maler
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert unten rechts: F v Uhde

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1937

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Carl Hugo Schmeil (1852-1923), Dresden
Verkauf durch Auktion der Galerie Paul Cassirer, Berlin an Gustav Rüdenberg (1868-1941), Hannover, 17. Oktober 1916 (Los-Nr. 133)
Verkauf an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main, 1937.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

13.01.2022