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Francis Bacon

Maler

Geboren
1909 in Dublin
Gestorben
1992 in Madrid

Biografie

Der 1909 in Dublin geborene Francis Bacon verlässt im Alter von 16 Jahren sein Elternhaus, um nach London zu gehen. Danach lebt er in Berlin und anschließend in Paris. Zurück in London beginnt er ab 1930 neben seiner Tätigkeit als Möbeldesigner und Innenarchitekt autodidaktisch zu malen. Er orientiert sich am Surrealismus und Kubismus. Aufgrund einer Asthma-Erkrankung wird er 1941/42 vom Militärdienst freigestellt und arbeitet beim Zivilschutz. 1942 zerstört er einen Großteil seiner Werke und widmet sich erst ab 1944 gänzlich der Malerei. Kurz darauf verzeichnet er mit seiner Kunst erste Erfolge. Hauptthema seiner Arbeiten sind die menschliche Isolation und Zerrissenheit. Von 1949 bis 1950 lebt er abwechselnd in London und Monte Carlo, wo er sich mit dem Maler Graham Sutherland anfreundet. 1950 unterrichtet er am Royal College of Art in London. Als Inspiration für seine psychologisierende figurative Malerei dienen Schlachthäuser, Medizinbücher und Pressefotos. Werke von Bosch, Füssli oder van Gogh regen ihn zu berühmten Bilderserien an. Eine Serie von schreienden Köpfen entstammt einer Szene aus dem Film Panzerkreuzer Potemkin. Fotografische Bewegungsstudien von Eadweard Muybridge dienen als Vorlagen für seine verzerrten Figurendarstellungen. 1955 findet eine erste Retrospektive in London statt. Weitere folgen im Guggenheim Museum und in der Nationalgalerie in Berlin. 1992 stirbt Bacon in Madrid.

Ein Werk von Francis Bacon

Personen, die mit Francis Bacon in Verbindung stehen

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