Waldpartie am Wasserhof bei Oberrad, Christian Georg Schütz d. Ä., Friedrich Wilhelm Hirt
Christian Georg Schütz d. Ä., Friedrich Wilhelm Hirt
Waldpartie am Wasserhof bei Oberrad
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Christian Georg Schütz d. Ä.
Friedrich Wilhelm Hirt

Waldpartie am Wasserhof bei Oberrad, ca. 1760 – 1770


Maße
55,0 x 70,0 x 0,7 cm
Material und Technik
Öl auf Holz
Inventarnummer
149
Erwerbung
Erworben 1816 als Teil der Sammlung des Stifters Johann Friedrich Städel
Status
Ausgestellt, 2. Obergeschoss, Alte Meister, Raum 1

Texte

Über die Erwerbung

Gleich den in den Frankfurter Sammlerkreisen so beliebten holländischen Malern des 17. Jahrhunderts, waren die Frankfurter Maler des 18. Jahrhunderts jeweils Spezialisten für bestimmte Fachgebiete. Während Christian Georg Schütz weitläufige Landschaften aus der Umgebung festhielt, hatte Justus Juncker ein Faible für Stillleben und Johann Conrad Seekatz war auf das Kindergenre eingestellt. All jene Maler waren bereits zu ihren Lebzeiten in den wichtigen Frankfurter Privatsammlungen vertreten, sei es in der des Johann Caspar Goethe, dem Vater des Dichters Johann Wolfgang, sei es in der des Bankiers und Händlers Johann Friedrich Städel (1728–1816). Städel legte in seinem 1815 verfassten Stiftungsbrief das Fundament zum noch heute bestehenden Museum und vermachte neben seinem Haus am Roßmarkt und seinem Vermögen auch seine Gemäldesammlung.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Waldpartie am Wasserhof bei Oberrad
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Holz
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Bezeichnet rechts am Weg unterhalb des Hirten: Schüz. fecit.

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1816 als Teil der Sammlung des Stifters Johann Friedrich Städel

Werkinhalt

Iconclass

Primär
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Johann Friedrich Städel (1728–1816), Frankfurt am Main
Nachlass Johann Friedrich Städel, 1816.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

18.05.2022