Selbstbildnis vor Birkenwald, Hans Thoma
Hans Thoma
Selbstbildnis vor Birkenwald
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Hans Thoma

Selbstbildnis vor Birkenwald, 1899


Künstler
94 x 75,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
1370
Erwerbung
Erworben 1902 als Stiftung von Freunden und Verehrern des Künstlers, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 6

Texte

Über das Werk

Dieses Selbstbildnis malte Hans Thoma im Jahr seines 60. Geburtstags. Wie auf anderen Selbstdarstellungen zeigt er sich hier als Halbfigur in strenger Frontalität. Seine Hand ist auf einen Gehstock gestützt, der als Symbol für den zurückgelegten Lebensweg stehen kann. Symbolisch kann auch der auffällige Hintergrund gelesen werden. Die von einem glühenden Himmel hinterfangenen Birkenstämme züngeln wie Flammen über dem Kopf des Künstlers. Für den tief religiösen Thoma dürfte das ungewöhnliche Leuchten ein Verweis auf das universell Göttliche in allen Dingen gewesen sein. Thoma präsentiert sich hier als gealterter Künstler, dessen Schaffenskraft jedoch ungebrochen ist. Sein nach innen gerichteter, visionärer Blick unterstreicht die Quelle seiner Bilderfindungen, die in Thomas Spätwerk vor allem um die existenziellen Themen des menschlichen Lebens zwischen Geburt und Tod kreisten.

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Letzte Aktualisierung

07.06.2024