Selbstbildnis, Max Beckmann
Max Beckmann
Selbstbildnis
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Max Beckmann

Selbstbildnis, 1905


Maße
43,9 x 55,1 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 440
Erwerbung
Erworben 1929
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 9

Texte

Über das Werk

Dieses Selbstbildnis markiert einen Wendepunkt in Beckmanns Malerei: Es zeigt, wie er sich vom Impressionismus ab- und anderen Vorbildern zuwandte. Die Systematisierung des Pinselstrichs und das Aussehen des Malers zeigen den Einfluss der Selbstporträts van Goghs. In der betont geometrischen Gliederung des Hintergrunds mit den großen, zusammenhängenden Farbflächen spiegelt sich hingegen die Beschäftigung mit den Werken Cézannes. Die Buchstaben am unteren Bildrand können als Widmung an Beckmanns zukünftige Frau, Minna Tube, gelesen werden: "Herr Beckmann seiner Liebsten Minna (Minkchen) Tube".

Audio

  • Ausstellung „MAKING VAN GOGH. Geschichte einer deutschen Liebe“ (2019)
    01:39

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Selbstbildnis
Maler
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten rechts: Beckmann 1905.
Werkverzeichnis
  • Göpel 2021, Nr. 36

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1929

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
  • 48C513(+2) Porträt, Selbstporträt eines Malers (+ein Künstler in Situationen, in denen er nicht arbeitet)
  • 61B2(BECKMANN,Max)11(+51) Max Beckmann - Porträt einer historischen Person (+Kopf (Porträt))
Sekundär
  • 41D222(TIE) Bekleidungszubehör für den Hals, Schal, Halstuch: Krawatte
  • 49L641 Papier (als Schreibmaterial)
  • 41A3372 Blick von innen durch ein Fenster
  • 41A36 Dach (eines Hauses oder Gebäudes)
  • 25H17 Wiese, Weideland
  • 61D(DENMARK) Dänemark

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Max Beckmann (1884-1950), Berlin
verkauft an Sammlung Weber, Berlin
O. Schönebeck, Berlin
verkauft als Überweisung des Direktors Georg Swarzenski (1876-1957) an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main, 1929.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Kontakt

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Letzte Aktualisierung

10.04.2024