RS 6/57, Fred Thieler
Fred Thieler
RS 6/57
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Fred Thieler

RS 6/57, 1957


Blatt
649 x 499 mm
Material und Technik
Gouache (Siebdruckfarbe?) in Weiß, Rot und Schwarz, gespachtelt und geritzt, auf glattem Velinkarton
Inventarnummer
17121
Objektnummer
17121 Z
Erwerbung
Erworben 2011 als Schenkung von Margarethe und Klaus Posselt
Status
Kann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorgelegt werden (besondere Öffnungszeiten)

Texte

Über das Werk

Um 1954 legte Fred Thieler den Pinsel beiseite, griff zum Spachtel und zog über die gesamte Fläche seiner Leinwände, Kartons und Papiere splittrige Farbformen. In der Arbeit "RS 6/57" schichtete der Künstler mit dem Spachtel in der Breite variierende Balken in weißer, schwarzer und roter Farbe übereinander. Die noch nasse Farbe schob er an einigen Stellen beiseite und legte so die unterste Farbschicht oder die Papieroberfläche in harten Linien frei. Diese Technik zwang Thieler dazu, möglichst schnell zu arbeiten, da die Farbe nicht trocknen durfte. Kunst war für ihn spontane Aktion und Reaktion, nicht das Ergebnis langer Planung.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
RS 6/57
Zeichner
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Gouache (Siebdruckfarbe?) in Weiß, Rot und Schwarz, gespachtelt und geritzt, auf glattem Velinkarton
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten links (mit schwarzem Kugelschreiber): F Thieler 57
Verso signiert, datiert und bezeichnet oben mittig (mit schwarzem Kugelschreiber): F Thieler / 1957 / "RS 6/57"
Wasserzeichen
  • Nicht vorhanden

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2024
Erwerbung
Erworben 2011 als Schenkung von Margarethe und Klaus Posselt

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung

Iconclass

Primär
  • 0 abstrakte, ungegenständliche Kunst

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Sammlung Margarethe und Klaus Posselt, Frankfurt/Bonn
Schenkung an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 2011.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

23.04.2024