Ohne Titel, Georg Baselitz
Georg Baselitz
Ohne Titel
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Georg Baselitz

Ohne Titel, 20. August 1978


Blatt
610 x 430 mm
Material und Technik
Schwarze Tusche, blaue Tinte (Pelikan), Kohle auf rauem Velinpapier
Inventarnummer
SG 3357
Objektnummer
SG 3357 Z
Erwerbung
Erworben 1983
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

1969 ging Georg Baselitz dazu über, alle Motive seiner Bilder um 180 Grad gedreht darzustellen. Statt auf das Motiv richtete sich sein Augenmerk nun auf Farbe und Form, Fläche und Linie wie in diesem Aquarell mit kopfüber stehenden Flaschen. Beim Aquarellieren ließ sich der Künstler unter anderem von Gestaltungsmitteln der Expressionisten inspirieren, von Ernst Ludwig Kirchners Fähigkeit, Formen zu zerlegen, und Emil Noldes Gespür für die frei über das Papier fließende Farbe.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Ohne Titel
Zeichner
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Schwarze Tusche, blaue Tinte (Pelikan), Kohle auf rauem Velinpapier
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten rechts (mit Bleistift): G Baselitz 20.VIII.78
Wasserzeichen
  • Nicht vorhanden

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Georg Baselitz
Erwerbung
Erworben 1983

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
  • 0 abstrakte, ungegenständliche Kunst
  • 41E Stillleben mit verschiedenartigen Gegenständen
  • 41A774 Behälter aus Glas: Flasche, Gefäß, Vase
  • 49D43 Fläche (Stereometrie)
  • 22C4(BLACK) Farben und Pigmente: Schwarz
  • 22C4(BLUE) Farben und Pigmente: Blau

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Kunsthandel Deutschland
erworben von der Städtischen Galerie, Frankfurt am Main, 1983.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Kontakt

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Letzte Aktualisierung

02.12.2020