Nächtliche Feuersbrunst, Johann Georg Trautmann
Johann Georg Trautmann
Nächtliche Feuersbrunst
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Verwandte Werke

Johann Georg Trautmann

Nächtliche Feuersbrunst, 1762 – 1769


Maße
37,4 x 57,0 x 0,8 cm
Material und Technik
Öl auf Nussbaumholz
Inventarnummer
1339
Erwerbung
Erworben 1817 als Vermächtnis des Städel-Administrators Dr. iur. Johann Georg Grambs, Frankfurt am Main. Abgegeben 1840. Erneut erworben 1902
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über die Erwerbung

„Herr Dr. Grambs besitzt […] eine Sammlung, die alle Erwartungen übersteigt, an Gemälden, Kupferstichen und Handzeichnungen. Die entschiedene Kenntnis des Besitzers hilft dem Besuchenden zu schneller Aufklärung und gründlicher Einsicht.“ So beschrieb Johann Wolfgang von Goethe die Sammlung des Juristen Johann Georg Grambs (1756−1817). Seinen Kunstbesitz – überwiegend niederländische und deutsche Künstler des 17. und 18. Jahrhunderts − hatte der Advokat auf Frankfurter Auktionen erworben. Grambs war einer der von Städel berufenen Administratoren des Institutes. Diesem unabhängigen Gremium von fünf Frankfurter Bürgern war die Verwaltung der Städelschen Stiftung anvertraut worden. Und wie der Stifter selbst, hinterließ auch Grambs seine Kunstsammlung dem Museum.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Nächtliche Feuersbrunst
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Nussbaumholz
Material
Technik

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1817 als Vermächtnis des Städel-Administrators Dr. iur. Johann Georg Grambs, Frankfurt am Main. Abgegeben 1840. Erneut erworben 1902

Werkinhalt

Iconclass

Primär
  • 23R14 die Nacht
  • 41B4 Brand, brennen, in Flammen
  • 46A2211 Städter, Stadtbewohner
  • 25I1 Stadtansicht (allgemein); Vedute
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Johann Georg Grambs (1756-1817, Städel-Administrator), Frankfurt am Main
Vermächtnis an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 1817 (Inv. Nr. 634)
getauscht zusammen mit zehn weiteren Gemälden mit dem Kunsthändler Filippo Benucci (1779-1848) für den Ankauf des Johannes-Altars von Rogier van der Weyden (Inv. Nr. 878), 31. Januar 1840
unbek. Sammlung, Mailand, 1840
...
unbek. Sammlung, Paris
Heinrich Cahn-Blumenthal
Schenkung an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 6. Mai 1902 (Inv. Nr. 1339).

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

19.02.2024