My 13 (Mykonos), Ernst Wilhelm Nay
Ernst Wilhelm Nay
My 13 (Mykonos)
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Ernst Wilhelm Nay

My 13 (Mykonos), 1964


Blatt
602 x 420 mm
Material und Technik
Aquarell auf rauem Velinpapier
Inventarnummer
SG 3253
Objektnummer
SG 3253 Z
Erwerbung
Erworben 1965 vom Künstler
Status
Kann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorgelegt werden (besondere Öffnungszeiten)

Texte

Über das Werk

Den Sommer des Jahres 1964 verbrachte Nay auf der griechischen Insel Mykonos, wo er eine Reihe von Aquarellen schuf. Schon in den 1930er Jahren hatten ihn Landschaften zu Formen und Farben inspiriert, etwa auf seinen Reisen nach Vietzkerstrand (Städel Museum, Inv. Nr. 16105) oder zu den Lofoten (Städel Museum, Inv. Nr. SG 3284, SG 3285). In dem abstrakten Aquarell "My 13" reflektieren die Farbklänge von Ocker und Blau die Eindrücke von Meer und Sand auf Mykonos. Das Blatt reiht sich in die sogenannten "Augenbilder" ein, die Nay 1963 und 1964 schuf. Ihren Namen erhielt diese Werkgruppe durch die Scheiben und Kreise, über die der Künstler spitz zulaufende Spindelformen legte, sodass die runden Formen an Augen erinnern.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
My 13 (Mykonos)
Zeichner
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Aquarell auf rauem Velinpapier
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten rechts (mit Bleistift) : NAy 64; verso bezeichnet unten rechts (mit Bleistift): My 13
Nachträgliche Beschriftung
Verso unten links Stempel der Städtischen Galerie, Frankfurt am Main (Lugt 2371c), mit zugehöriger Inventarnummer
Wasserzeichen
  • Nicht vorhanden

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Elisabeth Nay-Scheibler, Köln / VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Erwerbung
Erworben 1965 vom Künstler

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv

Iconclass

Primär
  • 0 abstrakte, ungegenständliche Kunst
  • 22C4 Farben und Pigmente
  • 49D43 Fläche (Stereometrie)
Sekundär
  • 49D32 Linie (in der Planimetrie, Geometrie)
  • 49D36 Kreis (in der Planimetrie, Geometrie)
Assoziativ

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Ernst Wilhelm Nay
erworben von der Städtischen Galerie, Frankfurt am Main, 1965.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Kontakt

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Letzte Aktualisierung

04.08.2020