Mutter und Kind; Frau und Mädchen, Ernst Ludwig Kirchner
Ernst Ludwig Kirchner
Mutter und Kind; Frau und Mädchen
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Ernst Ludwig Kirchner

Mutter und Kind; Frau und Mädchen, 1924


Künstler
88 x 27,5 x 30 cm
Material und Technik
Arvenholz
Inventarnummer
St.P443
Erwerbung
Erworben 1998 als Schenkung aus Privatbesitz; ehemals Sammlung Carl Hagemann
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 12

Texte

Über das Werk

Beschützen oder gehen lassen? Die Gestik der Mutter ist zwiespältig: Mit der einen Hand hält sie ihre Tochter fest, mit der andern schiebt sie sie von sich weg. Elterliche Erfahrung spricht aus ihrem traurigen Blick, während das Kind mit großen Unschuldsaugen in die Welt schaut. Im Kontrast zu den vereinfachten Körperformen und der grob behauenen Oberfläche der Figuren widmet sich Kirchner hier mit bizzarer Detailgenauigkeit der Geschlechtlichkeit des Mädchens: Seine Vagina ist rot ausgemalt. Die von außereuropäischer Kunst inspirierte Holzplastik gehört zu einer Folge von Paardarstellungen, die Mitte der 1920er-Jahre entstanden.

Über die Erwerbung

Die bedeutende Sammlung expressionistischer Kunst des Chemikers Carl Hagemann (1867–1940) entstand ab der Jahrhundertwende in engem Austausch mit den Künstlern – auch während deren Diffamierung im Nationalsozialismus. Nach Hagemanns Tod wurde seine Kollektion 1940 heimlich zusammen mit dem Städelbesitz kriegsbedingt ausgelagert. Zum Dank für diesen riskanten wie erfolgreichen Einsatz übergaben die Erben Hagemanns dem Städel 1948 über 1000/eintausend Papierarbeiten. Es folgten über mehrere Jahrzehnte hinweg weitere Erwerbungen und großzügige Schenkungen.

Werkdaten

Werkinhalt

Forschung und Diskussion

Bezug zu anderen Werken

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Letzte Aktualisierung

07.06.2024