Marienkrönung, Nürnberger Meister um 1350/60
Nürnberger Meister um 1350/60
Marienkrönung
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Dieses Werk besteht aus mehreren Teilen

Nürnberger Meister um 1350/60

Marienkrönung, ca. 1350 – 1360


Maße
35,2 x 25,1 x max. 1,2 cm
Material und Technik
Mischtechnik auf Eichenholz
Inventarnummer
SG 443
Erwerbung
Erworben 1928
Status
Ausgestellt

Texte

Über das Werk

Die fragmentierte Tafel stammt vermutlich aus dem Klarissenkloster in Nürnberg. Sie ist ein typisches Zeugnis weiblicher Frauenmystik im späten 14. Jahrhundert. Die Vorderseite zeigt die Marienkrönung. Die Spruchbänder zitieren das Hohelied und kennzeichnen Maria als Braut Christi, als Sinnbild der Kirche und als liebende Seele, mit der sich gerade Frauen identifizieren konnten. Rückseitig ist der obere Teil eines kreuztragenden Christus als Anleitung zum Mitleiden erhalten geblieben. Die Tafel war Teil eines Tabernakelaltars, dessen Flügel eine zentrale Skulptur umschlossen.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Marienkrönung
Maler
Verso
Der Kreuztragende Christus
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Mischtechnik auf Eichenholz
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Spruchband Mariens: dileldus meus ame loquidur [sic!] (nach Hld 2,10 eigentlich "dilectus meus ad me loquitur", "Mein Geliebter spricht zu mir")
Spruchband Christi: veni electa mea (Hld 2,10, "Komme meine Erwählte")

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum
Erwerbung
Erworben 1928

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Literarische Quelle
  • Die Legenda aurea des Jacobus de Voragine, übersetzt von Richard Benz, Heidelberg 1984, S. 584-586

Iconclass

Primär
  • 73E792(+3) Maria wird von Christus gekrönt (+Engel)
  • 11G21 singende, musizierende Engel
Sekundär

Bezug zu anderen Werken

  • Alle
  • Motiv
  • Bildelemente
  • Assoziation
  • Stimmung
  • Wirkung
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Letzter Import

15.02.2018