Landschaft, Adolph von Menzel
Adolph von Menzel
Landschaft
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Adolph von Menzel

Landschaft, 1892


Maße
38,4 x 23,3 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
2263
Erwerbung
Erworben 2009 mit Mitteln aus dem Nachlass Werner Wirthle
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne

Texte

Über das Werk

Es ist das letzte Gemälde Menzels, und das Motiv könnte kaum unspektakulärer sein: Am Rande eines verwilderten Gartens balanciert eine kleine, hell gemusterte Katze über den Rest einer Mauer, eine weitere Katze sitzt darunter am Boden. Die wuchernde Natur ist sich hier selbst überlassen - eine friedvolle Stille liegt über dem verwunschenen Winkel. Für den brillanten Beobachter Menzel konnte auch das unscheinbarste Detail wichtig und damit zum Motiv seiner Bilder werden. Aus unbekannten Gründen zerteilte der Künstler das Gemälde bald nach der Fertigstellung, die zweite Hälfte befindet sich in der Hamburger Kunsthalle.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Landschaft
Maler
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten links: A. Menzel 92

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 2009 mit Mitteln aus dem Nachlass Werner Wirthle

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv

Iconclass

Primär
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Adolph von Menzel
verkauft an Georg Eduard Behrens (1881-1956), Hamburg
verkauft durch die Kunsthandlung Probst, Mannheim an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 1938
Restitution an die Erbengemeinschaft nach Georg Eduard Behrens und Wiederankauf durch das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main 2009.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

Bezug zu anderen Werken

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Letzte Aktualisierung

24.11.2020