Kopf eines Bischofs im Profil, Giovanni Battista Piazzetta
Giovanni Battista Piazzetta
Kopf eines Bischofs im Profil
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Giovanni Battista Piazzetta

Kopf eines Bischofs im Profil, ca. 1740


Blatt
390 x 273 mm
Material und Technik
Schwarze und weiße Kreide auf hellbraunem grobfaserigen Büttenpapier
Inventarnummer
530
Objektnummer
530 Z
Erwerbung
Erworben 1816 als Stiftung aus der Sammlung Johann Friedrich Städel
Status
Kann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorgelegt werden (besondere Öffnungszeiten)

Texte

Über das Werk

Die Zeichnung stammt aus der Sammlung Johann Friedrich Städels, der über die weitverbreiteten Nachstiche von Marco Pitteri und Giovanni Cattini mit Piazzettas Zeichenkunst vertraut war. Zum Kauf dieses Werks könnte ihn aber auch die Kenntnis von Piazzettas 1735 ausgeführtem Altargemälde in der Deutschordenskirche in Sachsenhausen angeregt haben, das er noch an seinem ursprünglichen Ort gesehen haben dürfte, bevor es als französische Kriegsbeute 1796 nach Paris gelangte.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Kopf eines Bischofs im Profil
Zeichner
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Schwarze und weiße Kreide auf hellbraunem grobfaserigen Büttenpapier
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Nachträgliche Beschriftung
Verso Stempel des Städelschen Kunstinstituts, Frankfurt am Main (Lugt 2356)
Wasserzeichen
  • Nicht vorhanden

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: U. Edelmann
Erwerbung
Erworben 1816 als Stiftung aus der Sammlung Johann Friedrich Städel

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv

Iconclass

Primär
  • 61B111(+513) Porträt einer anonymen historischen Person (allein) (+ Profil (Porträt))
  • 31D16(+3) alter Mann (+ Seitenansicht, Profil)
  • 11P3113 Erzbischof, Bischof etc. (römisch-katholisch)
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Johann Friedrich Städel (1728–1816), Frankfurt am Main
Nachlass Johann Friedrich Städel, 1816.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

25.11.2021