Komposition Cotem, Carl Buchheister
Carl Buchheister
Komposition Cotem
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Carl Buchheister

Komposition Cotem, 1958


Blatt
559 x 382 mm
Material und Technik
Bleistift, Feder und Pinsel in schwarzer Tusche auf Velinpapier
Inventarnummer
17102
Objektnummer
17102 Z
Erwerbung
Erworben 2011 als Schenkung von Margarethe und Klaus Posselt
Status
Kann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorgelegt werden (besondere Öffnungszeiten)

Texte

Über das Werk

Der Zweite Weltkrieg führte zu einem Bruch in Carl Buchheisters Schaffen. Hatte sich der Künstler zuvor geometrischen Kompositionen gewidmet, ging er ab 1949 zu entgrenzten Formen und einem offenen, gestischen Ausdruck über. Beides spiegelte für ihn den Freiheitsgedanken wieder. In dieser Zeichnung spannte Buchheister zarte Strukturen in Bleistift über den Bildträger. Feine Schlingen und kurze Schwünge gleiten wie Vogelschwärme über das Blatt und umkreisen dabei das Weiß des Papiers. Die einzelnen Formgebilde verklammerte der Künstler mit feinen Strichen, ebenso mit breiten Tuschelinien und gab damit der ungeordnet anmutenden Komposition Festigkeit und Halt.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Komposition Cotem (Originaltitel)
Zeichner
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Bleistift, Feder und Pinsel in schwarzer Tusche auf Velinpapier
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Verso signiert, datiert und bezeichnet unten mittig (mit Bleistift): Carl Buchheister / Hannover, Weidetorstr 49 / Komposition Cotem 1958
Verso unten rechts bezeichnet (mit Bleistift): 38 x 56 // KF/10035
Verso oben rechts bezeichnet (mit blauem Fabstift): 2
Verso mittig bezeichnet (mit Bleistift): Oben
Verso bezeichnet (mit rotem Farbstift): N° 512 Cordier-Francfort
Wasserzeichen
  • LAVIS // J PERRIGOT ARCHES
Werkverzeichnis
  • Buchheister/Kemp 1984.450.1958:18

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2024
Erwerbung
Erworben 2011 als Schenkung von Margarethe und Klaus Posselt

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung

Iconclass

Primär
  • 0 abstrakte, ungegenständliche Kunst

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Sammlung Margarethe und Klaus Posselt, Frankfurt/Bonn
Schenkung an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 2011.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

19.02.2024