Hirtenanbetung, Jacob Jordaens
Jacob Jordaens
Hirtenanbetung
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Jacob Jordaens

Hirtenanbetung, ca. 1653


Maße
71,5 x 92,7 cm
Breite (unten)
92,4 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
143
Erwerbung
Erworben 1816 als Teil der Sammlung des Stifters Johann Friedrich Städel
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über die Erwerbung

Im März 1815 vermachte der Frankfurter Kaufmann und Bankier Johann Friedrich Städel sein gesamtes Vermögen und seine Kunstsammlung der nach ihm zu benennenden Stiftung „Städelsches Kunstinstitut“. Den Bürgern der Stadt widmete er seine Stiftung jedoch ideell: Es möge die Frankfurter Bürgerschaft „zieren und ihr nützlich werden“. Auf diese Weise begründete er als erste Bürger im deutschsprachigen Raum ein öffentliches Kunstmuseum – unser heutiges Städel Museum. Seine Sammlung umfasste bei seinem Tod 476 Gemälde, rund 4.600 Zeichnungen, knapp 10.000 Druckgrafiken und wertvolle Bücher.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Hirtenanbetung
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten links: J. JOR. fec 1653

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1816 als Teil der Sammlung des Stifters Johann Friedrich Städel

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Assoziierte Personen und Institutionen
Literarische Quelle
  • Bibel, Neues Testament, Lukas 2,16–19

Iconclass

Primär
  • 73B25 die Anbetung des Christuskindes durch die Hirten (im Beisein Marias und Josephs)
  • 42A3 Mutter mit Baby oder kleinem Kind
  • 31AA233(+2) kniende Figur - weibliche Figur (+Rückansicht)
  • 31D12 Jugendlicher, Heranwachsender
  • 31D17 alte Frau
  • 11G191 Engel als Kind(er) dargestellt
Sekundär
  • 73B281 der Ochse und der Esel an der Krippe (Geburt Christi)
  • 34B2333 Enten (zahme Wasservögel als Haustiere)
  • 47I213 Schaf
  • 41A7751 Behälter aus pflanzlichen Materialien (außer Holz): Korb
  • 41C345 Schüssel
  • 41C326 Kanne (als Trinkgefäß)
  • 48C73512 Klarinette, Fagott, Oboe, Schalmei

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
vermutlich Jacques Lenglier, Paris
vermutlich Verst. Peter Adolphe Hall u.a. [Teil: Lenglier], Paris (Guilleaumon), 15.-22. (17.) November 1779 (Nr. 58) an Pierre-François Basan (1723-1797)
...
Verst. M.***, Paris (Lebrun), 23. März 1784 (Nr. 8)
...
Johann Friedrich Städel (1728-1816), Frankfurt am Main
Nachlass Johann Friedrich Städel, Frankfurt am Main, 1816.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

13.01.2022