Frankfurter Westhafen, Ernst Ludwig Kirchner
Ernst Ludwig Kirchner
Frankfurter Westhafen
Nach oben

Ernst Ludwig Kirchner

Frankfurter Westhafen, 1916


Maße
84,0 x 95,0 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 1122
Erwerbung
Erworben 1950 von Maria Helsig, geb. Hagemann
Status
Ausgestellt

Texte

Über das Werk

Hafenarbeit war ein schmutziges Geschäft – Rauch und Ruß überall. Von Plackerei und Betriebsamkeit ist im Frankfurter Westhafen wenig zu sehen. Im Gegenteil: Ruhig liegen die Schiffe an der Mole. Zwei Arbeiter haben dem Gelände den Rücken zugekehrt und schreiten auf den Betrachter zu. Im Verhältnis zu ihrer Umgebung sind sie viel zu groß. Den Hafen selbst hat Kirchner mit dynamisch fluchtenden Linien in zarten Rosatönen wiedergegeben. Die gelbgrüne Färbung von Wasser und Himmel verleiht der Szenerie zusätzlich eine irreale Atmosphäre.

Video

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Frankfurter Westhafen
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert verso: E L Kirchner
Werkverzeichnis
  • Gordon 472

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum, Foto: U. Edelmann
Erwerbung
Erworben 1950 von Maria Helsig, geb. Hagemann

Werkinhalt

Iconclass

Primär
  • 25I12 Prospekt einer Stadt, Stadtpanorama, Silhouette einer Stadt
  • 61F(FRANKFURTER WESTHAFEN) Namen historischer Gebäude, Örtlichkeiten, Straßen etc. (FRANKFURTER WESTHAFEN)
  • 46C223 Hafen
  • 61E(FRANKFURT AM MAIN) Namen von Städten und Dörfern (FRANKFURT AM MAIN)
  • 61D(MAIN) geographische Bezeichnungen von Ländern, Regionen, Bergen, Flüssen etc. (ausgenommen Städte und Dörfer) (MAIN)
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Ernst Ludwig Kirchner
Carl Hagemann (1906-1940), Essen/Frankfurt, 1916
Nachlass Carl Hagemann, 1940
Depositum im Städel Museum, Frankfurt, 1941
verkauft an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main, 1950.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

Bezug zu anderen Werken

  • Alle
  • Motiv
  • Bildelemente
  • Assoziation
  • Stimmung
  • Wirkung
Gemeinsame Schlagworte einblenden Gemeinsame Schlagworte verbergen

Tippen Sie auf ein Werk, um gemeinsame Schlagworte anzuzeigen.

Fahren Sie mit der Maus über ein Werk, um gemeinsame Schlagworte anzuzeigen.

Mehr zu entdecken

Alben

Kontakt

Haben Sie Anregungen, Fragen oder Informationen zu diesem Werk?

Letzter Import

11.12.2018