Fledermaus, Hann Trier
Hann Trier
Fledermaus
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Hann Trier

Fledermaus, 1961


Maße
73,0 x 116,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
2092
Erwerbung
Erworben 1961, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Status
Ausgestellt, Untergeschoss, Gegenwartskunst

Texte

Über das Werk

Wenn Hann Trier malt, hinterlässt er Spuren auf der Leinwand, fügt ihr Male, Kerben, Narben zu. Beidhändig, in schnellen Schwüngen, verteilt er graue Farbe auf gelbem Grund und wirft seine Netze aus schwarzen Linien aus. Malen heißt für Trier in zusammenhängenden Abläufen auf überschaubarer Fläche tanzen. Nach dem Krieg suchte er nach neuen Wegen, wollte hinter sich lassen, was bisher verordnet und zugelassen war. Trier überwand die strenge Statik des Tafelbildes durch den spontanen Malakt. In der Gestik brechen die Emotionen des Malers hervor und erzeugen als Niederschlag Achsen und Symmetrien, die sich wie in der flügelartigen Komposition von 1961 im labyrinthischen Liniendickicht verlieren. Ab 1956 entstehen die dynamischen, gewebeartigen Strukturen, die er "Vibrationen" nennt und die als einer der Höhepunkte der deutschen informellen Malerei gelten.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Fledermaus (Originaltitel)
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten rechts: HTrier 61

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Bildrechte
© Kunststiftung Hann Trier / VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Erwerbung
Erworben 1961, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv

Iconclass

Primär
  • 0 abstrakte, ungegenständliche Kunst
  • 25F28(BAT) Flugsäugetiere: Fledermaus
  • 49D43 Fläche (Stereometrie)
Sekundär

Mehr zu entdecken

Alben

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Letzte Aktualisierung

15.02.2021