Doppelbildnis, Max Beckmann
Max Beckmann
Doppelbildnis
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Max Beckmann 1884 – 1950

Doppelbildnis, 1923


Maße
80,3 x 65,0 cm
Äußere Beschreibung
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 348
Erwerbung
Erworben 1924 als Schenkung des Künstlers, Zurückgezogen 1937, Zurückgegeben 1951
Status
Ausgestellt

Texte

Über das Werk

Unfreiwillig vereint zeigt das Doppelbildnis die Geliebte und die Ehefrau des damaligen Städel-Direktors Georg Swarzenski. In elegantem schwarzem Abendkleid ist die 18-jährige Carola Netter zu sehen. Sie wurde kurz nach Fertigstellung des Gemäldes auch Mitarbeiterin des Direktors. Swarzenskis Frau hält einen Fächer, der eigentlich ihrer Rivalin gehört. Das Gemälde entstand ohne Auftrag. Beide Frauen saßen getrennt voneinander Modell. Der Künstler zwängt sie in eine spürbare räumliche Enge. Trotzdem bleibt jede für sich und starrt ins Leere.

Über die Schenkung

Seit 1915 in Frankfurt wohnhaft, leitete Max Beckmann von 1925 bis 1933 ein Meisteratelier an der Städelschule. In dieser Zeit entwickelte er sich zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Maler Deutschlands. Die Frankfurter Städtische Galerie pflegte zu Beckmann eine besonders intensive Verbindung. Zwischen 1919 und 1933 erwarb die Sammlung insgesamt dreizehn seiner Gemälde. Dieses persönliche Werk übergab der Künstler 1924 als Schenkung.

Audio

  • 01:05
    Basisinformationen
  • 01:13
    Fokus Frankfurt
  • 01:52
    Fokus Kunstgeschichte

Werkdaten

Basisdaten

Künstler
Ort
Zeitraum
Stilrichtung
Objektart
Äußere Beschreibung
Öl auf Leinwand
Technik
Material
Beschriftung zum Zeitpunkt der Herstellung
Signiert und datiert oben rechts: Beckmann F. 23.

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© VG Bild-Kunst
Erwerbung
Erworben 1924 als Schenkung des Künstlers, Zurückgezogen 1937, Zurückgegeben 1951

Werkinhalt

Motive und Bezüge

IconClass

Primär
Sekundär

Bezug zu anderen Werken

  • Alle
  • Assoziation
  • Motiv
  • Stimmung
  • Wirkung

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Letzter Import

23.11.2017