Die Börse von Amsterdam, Job Andriesz. Berckheyde
Job Andriesz. Berckheyde
Die Börse von Amsterdam
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Job Andriesz. Berckheyde

Die Börse von Amsterdam, ca. 1675 – 1680


Maße
62,2 x 52,8 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
536
Erwerbung
Erworben 1817 mit der Sammlung Sophia Franziska de Neufville-Gontard
Status
Ausgestellt, Sonderausstellungen

Texte

Über das Werk

Die Amsterdamer Börse war zwischen 1608 und 1611 in der Nähe des Dams direkt über der Amstel gebaut worden. Ihr Innenhof war mit einer lang gestreckten Galerie umschlossen. Das Stadtwappen mit den drei Andreaskreuzen dominiert die von Job Berckheyde gewählte Ansicht der Nordfassade. Während im Herzen des Handels- und Finanzplatzes Hunderte Kaufleute aus aller Herren Länder zur Mittagszeit ihre Geschäfte abwickeln, werden vor der Börse Apfelsinen, Zeitungen und - im Vorbau zur Rechten - auch Gemälde angeboten.

Audio

  • Ausstellung „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“ (2021)
    01:46

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Die Börse von Amsterdam
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert am Sockel der Säule zwischen dem Torbogen: J. Berkheyde. (nicht mehr vorhanden)

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1817 mit der Sammlung Sophia Franziska de Neufville-Gontard

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
Sekundär
Assoziativ
  • 46D32 Zeitungsjunge, Zeitungsverkäufer

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
möglicherweise anon. Verst. Frankfurt am Main an Johann Peter Trautmann (1745-1792), 21. September 1791 (Nr. 99)
...
Johann Matthias de Neufville-Gontard (1754-1794), Frankfurt am Main
an Sophia Franziska de Neufville-Gontard (1767-1833), Frankfurt am Main
verkauft an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 15. April 1817.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

13.01.2022